Weshalb Kyoto Animation besser ist als man denkt

Was verbindet man wenn man das Animestudio Kyoto Animation hört? Einerseits sagen viele Animefans mit Sicherheit „Moe!“, „cute girls doing cute things!“ oder „Geile Grafik“ (sic). Doch KyoAni (Abkürzung für Kyoto Animation) macht mehr für die Animeindustrie als ein Studio Ghibli oder Madhouse je erreichen würde – was genau, möchte ich nun genauer erläutern.

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Die Produktion eines Anime: Das Produktionskomitee.

Ich habe beschlossen eine etwas „kleinere“ Reihe zu starten mit einer Sache, wo jeder Animefan eigentlich bisweilen keine Ahnung hat aufgrund fehlender Transparenz oder die Unlust, sich darüber zu informieren. Bevor ich mich jedoch mit der eigentlichen Produktion eines Anime befasse, möchte ich diverse Dinge ansprechen welche bei der Produktion einen größeren Stellenwert hat als man denkt. Beginnen möchte ich mit dem Produktionskomitee. Weiterlesen

In Japan verkaufte Anime von 2000 – 2017

Ist jetzt reines Bilderspamming, jedoch wie ich finde ist sowas ein „good to know“. Auch erkennt man den Animegeschmack der Japaner im Laufe der Zeit.

Wichtig zu beachten:

– nur TV-Serien
– keine Longrunner
– von 2000 – 2015 sind die Re-Release miteinbegriffen

Noch etwas generelles zur Animeindustrie:

– pro Volume sind nur zwei Folgen in Japan, teilweise nur eine Folge
– eine Volume kostet umgerechnet 60€ – 90€ in Japan
– ab 5.000 verkauften Einheiten gilt ein Anime als Erfolg. Ab 7.500 Einheiten schreibt das Studio positive Zahlen und macht Gewinn (unabhängig vom Merchandise)

Und ja, ich finde es mehr als Schade das durch das Nischendasein in Deutschland solche Auflistungen nicht möglich sind.

Der Horror steckt im Detail

Horror in Anime ist immer ein schwieriges Thema. Für viele westlichen Animefans ist es ein Schock, wenn ein Horroranime gar nicht so Horror ist wie man ihn aus westlichen Filmen sowie TV-Serien kennt. Der Horror in Japan basiert auf einer komplett anderen Grundlage als der westliche. Hiermit möchte ich einen kleinen Einblick in die japanische Mythologie geben und euch sagen, wieso man bei einem Horroranime nicht gleich auf einen ultimativen Schocker hoffen darf.

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Das Schulsetting in Anime

Jeder kennt sie,jeder liebt oder hasst sie: Das Schulsetting in Anime. Während wir uns im Westen eher ungern an die Schulzeit erinnern, so handelt doch praktisch jeder Anime passend oder unpassend (Hallo Seraph of the End) um diese Thematik. Doch was ist das, was die Japaner so fesselt und praktisch jeden dritten Anime darin spieln lässt?
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Review: Shinsekai Yori

Shinsekai Yori ist erneut der beste Beweis, was passieren kann wenn andere Titel die gesamte Aufmerksamkeit einer kompletten Season auf sich ziehen. Während des Erscheinens von Shinsekai Yori lief nämlich der zweite Teil der ersten Staffel von Sword Art Online, dem wohl überschätzesten Titel des heutigen Jahrtausends. Da hatte praktisch kein Anime abseits des Isekai-Themas überhaupt die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Dadurch geschieht es, das viele Titel glänzlich in das Unbekannte/ nicht beachtete gedrängt wurden und nur durch eine kleine Anzahl von Zuschauern – wenn überhaupt – wahrgenommen wird.

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