Devilman Crybaby und die Kampfansage von Netflix

So, nach überstandener Angina und dem ausschwitzen von Alkohol meiner Geburtstagsfeier, bin ich bereit, im Jahr 2018 über Anime zu schreiben. Beginnen möchte ich mit einem Anime, welcher am 5. Januar komplett auf Netflix erschien und seither – vor allem auf YouTube – große Wellen geschlagen hat: Devilman Crybaby. Weiterlesen

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Serienempfehlung: Houseki no Kuni und die Kunst des CGI

Ich gehöre ja normalerweise zu der Sorte Animefan, welche ungern jede Woche eine Folge einer bestimmten Serie schaut – ich „bingwatche“ eine Serie lieber, da ich mich dann komplett auf die Serie konzentrieren kann. Auch halte ich mich oft bei Episodendiskussionen zurück – ich schaue zwar in die erste Folge hinein, aber das war es auch. Bei Houseki no Kuni jedoch musste ich irgendwie eine Ausnahme machen. Und diese Ausnahme hat es in sich, denn hinter dem unscheinbaren englischen Titel „Land of the Lustrous“ verbirgt sich für mich nicht nur der beste Anime der Season, er ist auch ein Anwärter für den besten Anime des Jahres 2017. Weshalb, versuche ich nun irgendwie zu erläutern.
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Deutsche Animepublisher: Ein schmaler Grat zwischen Shitstorm und Erfolg

Anime in Deutschland war schon immer ein schwieriges Thema. Oft beklagen sich Animefans über die unzureichende Synchronisation (in ihren Augen), den (in ihren Augen) überteuerten Preisen pro Volume oder das Volumensystem überhaupt. Dass aber auch Animfans hinter den Publisher sind, wird oft vergessen. Das diese sich für „uns“ den Arsch aufreissen möchte ich nun hier genauer erläutern. Weiterlesen

Kurzgedanke: Das Jahr 2018 – ein Jahr der Fortsetzungen?

In den letzten Monaten war es für jeden Animefans eigentlich wahrlich ein Segen wenn man sich für neue Staffeln seiner Lieblingsserie interessiert hat – praktisch jede zweite Woche (überspitzt gesagt) kam eine Meldung zu einer Serie, das sie eine Folgestaffel, Film oder dergleichen erhält. Während das für viele Fans ein Segen ist, sehe ich dieses Verhalten eher kritisch – ich meine, was kommt den bisher alles? Weiterlesen

In Japan verkaufte Anime von 2000 – 2017

Ist jetzt reines Bilderspamming, jedoch wie ich finde ist sowas ein „good to know“. Auch erkennt man den Animegeschmack der Japaner im Laufe der Zeit.

Wichtig zu beachten:

– nur TV-Serien
– keine Longrunner
– von 2000 – 2015 sind die Re-Release miteinbegriffen

Noch etwas generelles zur Animeindustrie:

– pro Volume sind nur zwei Folgen in Japan, teilweise nur eine Folge
– eine Volume kostet umgerechnet 60€ – 90€ in Japan
– ab 5.000 verkauften Einheiten gilt ein Anime als Erfolg. Ab 7.500 Einheiten schreibt das Studio positive Zahlen und macht Gewinn (unabhängig vom Merchandise)

Und ja, ich finde es mehr als Schade das durch das Nischendasein in Deutschland solche Auflistungen nicht möglich sind.

Der Horror steckt im Detail

Horror in Anime ist immer ein schwieriges Thema. Für viele westlichen Animefans ist es ein Schock, wenn ein Horroranime gar nicht so Horror ist wie man ihn aus westlichen Filmen sowie TV-Serien kennt. Der Horror in Japan basiert auf einer komplett anderen Grundlage als der westliche. Hiermit möchte ich einen kleinen Einblick in die japanische Mythologie geben und euch sagen, wieso man bei einem Horroranime nicht gleich auf einen ultimativen Schocker hoffen darf.

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Das Schulsetting in Anime

Jeder kennt sie,jeder liebt oder hasst sie: Das Schulsetting in Anime. Während wir uns im Westen eher ungern an die Schulzeit erinnern, so handelt doch praktisch jeder Anime passend oder unpassend (Hallo Seraph of the End) um diese Thematik. Doch was ist das, was die Japaner so fesselt und praktisch jeden dritten Anime darin spieln lässt?
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Review: Shinsekai Yori

Shinsekai Yori ist erneut der beste Beweis, was passieren kann wenn andere Titel die gesamte Aufmerksamkeit einer kompletten Season auf sich ziehen. Während des Erscheinens von Shinsekai Yori lief nämlich der zweite Teil der ersten Staffel von Sword Art Online, dem wohl überschätzesten Titel des heutigen Jahrtausends. Da hatte praktisch kein Anime abseits des Isekai-Themas überhaupt die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Dadurch geschieht es, das viele Titel glänzlich in das Unbekannte/ nicht beachtete gedrängt wurden und nur durch eine kleine Anzahl von Zuschauern – wenn überhaupt – wahrgenommen wird.

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